Konfcamp Herbst 2025
Wenn das Leitungsteam zu Beginn des vergangenen Konfcamps im Herbst gesagt hätte, dass wir beinahe an jedem Tag Regen haben werden, wären die ungefähr 160 Konfirmand*innen aus 12 Konfklassen vermutlich sehr kritisch gegenüber dem Gedanken gewesen, dass sie während den vier Tagen eine unvergesslich tolle Zeit erleben werden.
Am Donnerstag kamen gegen Mittag die unzähligen jungen «Könfis» in Vaumarcus an und wurden gleich zu Beginn von Leitungspersonen über das Gelände geführt. Nach dem Einnisten in den jeweiligen Schlafräumen fand das erste Planum statt, bei dem wir den Film «Die Hütte» geschaut haben. Ein sehr eindrücklicher Film über Schmerz, eine Begegnung mit Gott und Verzeihung, welcher viele Personen berührte. Im abendlichen Plenum haben wie die ersten Inputs zum Film gehört, die wir anschliessend in den Kleingruppen vertieften. Während der anschliessenden Lounge konnten die Könfis die Zeit nutzen und sich in Vaumarcus richtig einleben, bevor es am Freitagmorgen mit einem weiteren Plenum weiterging. Während der Konfcamps des Cevi Region Bern haben auch die einzelnen Konfklassen ihre Zeitfenster, um individuelles Programm durchzuführen. Anschliessend an das Plenum trafen sie sich zur Konfgruppenzeit, in der sie neben Konfvorbereitung auch Gruppenspiele, Vertiefung von einzelnen Themen oder Ausflüge machen konnten.
Nach einem leckeren Mittagessen, den Ämtli und einer weiteren Konfgruppenzeit war das erste der zwei Workshopzeitfenster angesagt. In denen konnten sich die Könfis neben Sportarten wie beispielsweise Fussball, Joggen, Basketball, Kubb und Volleyball auch fürs Diskutieren, Cookies backen oder Basteln einschreiben. Das vielfältige Angebot hatte für alle etwas dabei, die mutigsten Könfis konnten sogar einen Badeausflug in den kalten Neuenburgersee unternehmen, welcher bestimmt noch lange im Gedächtnis bleibt.
Nach dem Abendessen fand unser Geländespiel auf dem Campareal in Vaumarcus statt. Der actionreiche Abend war von Regen geprägt, jedoch konnten wir am Abend einen heissen Punsch und «Smores» am Lagerfeuer geniessen, welches zu vielen großartigen Gesprächen führte. Am nächsten Morgen war die Hälfte des Lagers bereits erreicht. Beim Frühstück merkte man, dass sich eine gewisse Gewohnheit entwickelte, und trotzdem wurde es nie langweilig. Die vielen Erlebnisse, welche erzählt wurden, das Diskutieren über die Berufswahl… Es war schön zu sehen, wie alle Jugendlichen ihren Weg gehen. Den Weg, der sie alle hier verband, bevor sie wieder in ihren eigenen Alltag abtauchten.
Am Morgen durften wir ein sehr tiefgehendes Plenum erleben, bevor wir uns zuerst in eine weitere Konfgruppenzeit zurückzogen und nach dem Mittagessen das zweite Mal die Workshops durchführten. Da es starken Niederschlag für den späten Nachmittag meldete, hat sich das Leitungsteam entschlossen, einige Sport- und Freizeitanimationen, welche nach dem Zvieri stattfanden, nach drinnen zu verschieben. Die warme Dusche vor dem Abendessen tat gut, um für das abendliche Plenum und die anschliessende Party vorbereitet zu sein. Der letzte Abend wurde für viele durch das Konzert des berndeutschen Rappers Belanga zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Früh am Morgen - für mich zu früh – mussten wir unsere Habseligkeiten packen und nach einem stärkenden Frühstück hatten alle genügend Energie, um beim Putzen zu helfen. Der Gottesdienst vor dem Lagerabschluss gab ihnen noch die Frage auf ihren Weg, wer sie selbst sind und sein möchten. Bevor sich alle verabschieden konnten, machten wir noch das Gesamtlagerfoto, ausgerechnet heute kam die Sonne wieder strahlend zum Vorschein und liess uns mit vielen tollen Erinnerungen und neuen Erfahrungen nach Hause, um das Konfcamp zu verdauen und ein bisschen nachzuschlafen.
Wir sind dankbar für die ereignisreichen Tage, während denen keine grössere Probleme entstanden und bitten Gott darum, die Könfis, die Mitarbeitenden der Gemeinden wie auch die Freiwilligen Leitenden auf ihrem Weg zu begleiten und ein Licht für sie zu sein.